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Mein Baby hat Fieber, ich muss schnell zum Arzt, wer übersetzt?

Ich brauche einen Sprachkurs, der nächste beginnt erst in 4 Monaten.

Ich habe einen negativen Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, aber ich bin keine Kurdin aus Afghanistan. Bitte helfen Sie mir.

Ich bin anerkannt worden, ich darf jetzt eine Wohnung mieten, haben Sie eine?

Ich möchte arbeiten.

Ich habe ein Schreiben, aber ich weiß nicht, was es ist.

Ich habe kein Geld bekommen.

Meine Zimmerkollegen hören noch in der Nacht Musik, ich kann nicht schlafen.

Ich kann seit Wochen nachts nicht mehr schlafen, - was machen meine Frau und meine Kinder?

 

Mit diesen und anderen Fragen und Problemen ist eine Flüchtlingsberatung täglich konfrontiert.

Wir organisieren schnell Arzttermine und Dolmetscher, klären über das Asylverfahren und die nötigen Rechtswege auf, wir erklären Bescheide und helfen beim Ausfüllen vieler Formulare.

Wir schlichten Streit, wir stellen Kontakte zu Behörden her und suchen nach Lösungen. Wir halten enge Kontakte zu Schulen und Arbeitgebern. Wir nehmen uns Zeit, einem Menschen zuzuhören, der gerade eine schlechte Nachricht verarbeiten muss und verzweifelt ist.

 

Inhaltliche Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Beratung im Asylverfahren

  • Betreuung und Beratung in sozialen Fragen

  • Bildung / Ausbildung / Arbeit

  • Betreuung Kranker, gerade auch psychisch Kranker, Schwangerer und alleinstehender Mütter

  • Verselbständigung – Einführung in das Alltagsleben

     

Um eine gute Qualität der Beratung gewährleisten zu können, müssen wir uns neben dem Regelwerk der Sozialgesetzbücher auf die häufig wechselnden Vorgaben gesetzlicher Regelungen im Flüchtlings- und Migrationsbereich einstellen.

Eine große Unterstützung finden wir durch die Ehrenamtlichen der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Brakel, die sich in verschiedenen Teams gut organisiert haben. Aufgrund der vielfältigen Problemlagen ist ein hoher Grad an Vernetzung mit den lokalen und übergeordneten Behörden unerlässlich.

Viele unserer Flüchtlinge haben im Heimatland und auf der Flucht schwere traumatisierende Erfahrungen gemacht. Sie beherrschen nicht unsere Sprache und können ihre belastenden Erinnerungen nicht ausdrücken. Gleichzeitig müssen sie sich unbekannten Herausforderungen stellen:

  • dem Erlernen der deutschen Sprache

  • dem Zusammenleben mit fremden Menschen auf engstem Raum

  • der Anpassung an fremde Umgangsformen

  • dem Meistern behördlicher Anforderungen

  • der Notwendigkeit, sich In einem fremden Land mit unbekannten Herausforderungen ein neues Leben organisieren zu müssen vor dem Hintergrund der oft traumatisierenden Vergangenheit

 

In unserer Beratungsstelle kommen Flüchtlinge aus ganz unterschiedlichen Nationen, mit verschiedenen Religionen, eigenen Ansichten, schmerzhaften Erfahrungen, - aber auch Erfahrungen von Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Männer, Frauen, Kinder – jeder/ jede hat eine eigene Geschichte. Wir bemühen uns, dem Einzelnen gerecht zu werden und mit ihm gemeinsam Wege zu finden, die ihm den Glauben an seine Lebensperspektive zurückgeben und zu einem guten Miteinander in unserer Gesellschaft führen.

 

Kontakt

Heinrich-Kluge-Weg 1

33034 Brakel

 

05272 3939-230 /oder -231